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NEWS

Yardstickzahlen 2017 - Einführung in das System + Regeln
© 2017 Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes Aktualisierung: december 2017

PEŁNA WERSJA DO POBRANIA DE:

LINK: http://www.portalzeglarski.com/news_yardstick,5613.html

Yardstick Deutschland
Von Dietrich Kralemann
Motto: Fair segeln, mit fairen Mitteln gewinnen!
1. Allgemeine Zielsetzungen Der DSV beabsichtigt mit dem von ihm propagiertenund jährlich aktualisierten Yardsticksystem, dasRegattasegeln mit baugleichen Serienyachten undJollentypen zu fördern.Dabei sollen zeitlicher und finanziellerVermessungsaufwand für den Segler ebensovermieden werdenwie erheblicher logistischer Aufwand und hochspezialisiertes Know-How für den Veranstalter.Da dem empirischen System im Wesentlichen dieErfahrungen und Ergebnisse von denRegattabahnen zugrunde liegen, bietet es zudemden Vorteil, jeden Yachttyp integrieren zu könnenund somit regattafähig zu halten.Grundsatz Nr. 1: So einfach wie möglich!Einfache Verfahrensweisen sind vom Segler leichtnachvollziehbar. Er kann sich leicht in das Systemeinarbeiten und sich mit ihm identifizieren . Das darfaber nicht zu der falschen Vorstellung verleiten,dass eine Yard-stickzahl verhandelbar sei, (weilman ja in gewisser Weise "Experte" ist).

2. Die StandardyachtDer 2. Grundsatz lautet: So gerecht wie möglich!Die berechtigte Frage, ob eine YS-Zahl einenadäquaten Wert für die Leistungsfähigkeit einesbestimmten Serientyps darstellt, stellt sich nicht erst,wenn sie mit der YS-Zahl einer anderen Serienyachtverglichen wird, sondern schon in dem Moment, indem offensichtlich wird, daß Yachten derselbenSerie vom Hersteller mit durchaus unterschiedlichenMerkmalen in Konstruktion und/oder Ausrüstungausgeliefert werden.Yachten desselben Serientyps, für die eine YS-Zahlgilt, müssen also dieselben Konstruktrionsmerkmaledes Rumpfes (Tiefgang, Motorausrüstung,Verdrängung, Kielgewicht, Kielform und -materialu.ä.) und denselben Ausrüstungsstandard von Riggund Segeln aufweisen.Bei den vom DSV anerkannten Klassen undWerftklassen gibt es in dieser Hinsicht keineProbleme.Aber auch für die übrigen Serienyachten ist derStandard durch Definition und Beschreibung im YSGrundstandardverbindlich festgelegt. Für denRumpf sind Kielform, ggf. geringerer Tiefgang unddie Motorausrüstung angegeben. Bei derSegelausrüstung ist normalerweise die 150%-Genua und der IMS-Spi nach 2.4.1 berücksichtigt(Normalspinnaker).In besonderen Fällen kann das Standardvorsegeleine 110%-Fock sein oder als Standardspinnakerein DH-Spinnaker mit einem größeren SMG (2.4.1)ausgewiesen werden.In vielen Fällen sind sogar die für denSegelvergleich erforderlichen Maße angegeben.Der in "Yardstickzahlen des DSV" festgelegte Yardstickgrundstandardist verbindlich.

3. Die YS-Zahlen des DSVDie vom DSV vorgeschlagene Yardstickzahl beziehtsich auf eine Serienyacht,- die dem festgelegten YS-Grundstandardentspricht,- sich unter und über Wasser im Regattatrimmbefindet,- die von einer geübten Crew gesegelt wird, sodass dieLeistungsfähigkeit der Yacht deutlich erkennbarwird.Der DSV ist auf Meldungen aus Revieren undVereinen angewiesen, um YS-Zahlen statistischabzusichern.Die Reviere (z.B. Elbe, Weser, Nordsee, Ostsee,Bodensee, Seen in und um Berlin) unterscheidensich erheblich durch Wind-, Strom- undSeegangsverhältnisse und durch unterschiedlichzusammengesetzte Revierflotten.So können und sollen die YS-Zahlen des DSV fürReviere und Vereine nur Orientierung undHandreichung sein.2

4. Revierlisten und ONE-OFF-Listen bzw.ExotenlistenDie DSV-Zahlen sollen und müssen vor Ortüberprüft und gegebenenfalls den aktuellenRevierverhältnissenangepaßt werden.Revierlisten haben Vorrang vor der DSV-Liste.Das gilt auch für ONE-OFF-Listen.Varianten, die von der Werft in genügendenStückzahlen produziert worden sind, sind in derRegel schon in der Fassung der 2014er DSV-Listeberücksichtigt.Nur in geringen Stückzahlen produzierte Variantenwerden wie ONE-OFFs nicht in der DSV-Listegeführt.Sie gehören in den Verantwortungsbereich einesReviers (ggf. eines Vereins).Als ONE-OFFs gelten grundsätzlich auchmodifizierte Serienyachten.

5. Korrekturen (Vergütungen/Bestrafungen)Abweichungen vom YS-Grundstandard beiSegelführung und/oder Motor- undPropellerausrüstungmüssen bei Meldung vom Eigner angegebenwerden und können jeweils von denWettfahrleitungen vergütet bzw. korrigiert werden.Sie sind in einem Katalog unter3. Abweichungen vom YS-Grundstandardzusammengefaßt. Der Katalog ist als Hilfestellungfür Wettfahrtleitungen zu verstehen.Selbstverständlich können Reviere oder Vereinedarüber hinausgehende Korrekturen vorsehen odervon den "Kann-Bestimmungen" Gebrauchmachen.

6. Ohne SpinnakerIm YS-Bereich ist Regattasegeln ohne Spinnakernicht nur möglich, sondern äußerst beliebt.Als gerechteste Lösung bietet sich an, alle Yachten,die ohne Spi melden, in einer Gruppezusammenzufassen.Da der Spinnaker in der Regel in einem festenVerhältnis zur Genua steht, ist es in diesem Fallnicht notwendig, die YS-Zahlen zu korrigieren.Sollen die Segler "ohne Spi" in die anderen Felderintegriert werden, ist eine sogenannte"Spinnakervergütung" als Kann-Bestimmung (5.2.1)vorgesehen.Gerade hier ist es unmöglich, allgemeineKorrekturwerte festzulegen. Sie sind abhängig vomjeweiligen Revier, vom Wind und vom Kurstyp. Hiermüssen die Reviere oder Vereine verbindlicheWerte für sich festlegen.

7.Verstöße gegen die YS-Regeln (darf nicht, darfnur)Bestimmte Segelführungen, Maße, Vorrichtungenu.ä. sind laut YS-Regeln nicht zugelassen, es seidenn, sie sind durch Klassenvorschriften oderRevier Vorgaben (insbesondere Bodensee-Yardstick) erlaubt und somit bei der Erstellung derjeweiligen YS Zahl berücksichtigt.Spinnakerbaum nicht länger als das J-Maß 4.5.8Topp-Spinnaker oder Topp-Genua bei 7/8-Rigg4.5.9TrapezeGennakerbäume 4.5.7Veränderungen an Rumpf und/oder KielVeränderungen am Rigg (z.B. flexiblerer Mast beiunveränderten Grundmaßen)8.VerfahrensweiseDer DSV empfiehlt dringend, alle Regelungen -möglichst innerhalb eines Reviers - festzulegenund sie in der Ausschreibung oder denSegelanweisungen zu verankern.Zu beachten ist dabei die PrioritätRevierliste/Vereinsliste vor DSV Liste.YARDSTICKREGELN 2017Welche Vorteile bietet YARDSTICKdem Regattasegler?- YARDSTICK ist ein kostenloser Service desDeutschen Segler-Verbandes.- YARDSTICK ist flexibel.- YARDSTICK ist integrationsfähig.- YARDSTICK ist praxisnah und überschaubar.- YARDSTICK ist vielseitig anwendbar - von derAbendregatta bis zur Top-Veranstaltung.- YARDSTICK ist „das Handicapsystem" für denBreitensport.- YARDSTICK ist damit auch die Grundlage fürden Hochseeregattasport.YARDSTICK ist ein „Gentleman's System", bei demdie Yardstickzahl die Leistung eines Booteswiedergibt. Die Yardstickzahl ist das ohneVermessung ermittelte „Handicap" eines Schiffes.Hierfür gilt: Umso mehr Schiffe eines Typs undumso häufiger die Teilnahme an Yardstick-Wettfahrten, desto genauer kann die Einstufungsein.Wenn jemand bei Klassenbooten und Werftklassensowie anderen Typen, die in der Yardsticklistegeführtwerden, bei der Meldung zu Yardstick-WettfahrtenUmbauten verschweigt, welche dieSchiffsgeschwindigkeit verbessern, sollte erzumindest disqualifiziert werden!ACHTUNG! Die in der Yardstickliste angegebenenZah-len für Konstruktionsklassen können nurRichtwerte sein, um Vereinen die Möglichkeit für dieVergabe einer Probezahl zu geben. Die Zahlenbasieren auf der Leistung der jeweils modernstenSchiffe, aber auch die kann bedingt durchWeiterentwicklung schon überholt sein.Weil bei diesen Klassen aufgrund der ständigenWeiterentwicklung ältere Schiffe benachteiligt sind,was im beschränkten Maße auch für dieEinheitsklassen zutrifft, sollen dieWettfahrtleitungen, nach Möglichkeit in Absprachemit den Klassenvereinigungen, ältere Bootelangsamer einstufen. Wenn diesbezüglichErfahrungen vorliegen, sind diese in derYardstickliste aufgeführt.3Einzelbauten oder auch Serienschiffe, die nurverein-zelt bei Regatten auftauchen, gehören nichtin die Yardstickliste. Sie sollten in den„Regionallisten" oder auch „Exotenlisten" geführtwerden.ACHTUNG: In dieser Liste sind nur Boote undYachten aufgeführt, die in den letzten Jahrenregattamäßig erfasst und eingestuft werdenkonnten!DAS BEWERTUNGSSYSTEM:1. Ermittlung der berechneten Zeit aus der gesegeltenZeit:(„Zeit/Zeit-System")Berechnete Zeit = gesegelte Zeit x 100 : Yardstickzahl1.1 Einstufung neuer Boote erfolgt durchTaschenrechner, wobei die gesegelte Zeit des neuenBootes (bzw. die mittlere gesegelte Zeit der neuenKlasse) ins Verhältnis gesetzt wird zu der mittlerengesegelten Zeit einer Bootsklasse mit bereitsvorhandener Yardstickzahl. Zu beachten ist, dass alsVergleichsklasse eine Klasse aus dem Bereich derendgültigen oder vorläufigen Yardstickzahlen gewähltwird.Beispiel Taschenrechner:YZnB = YZ aB x Ges. Z nB :Ges. Z aBYZ nB = Yardstickzahl des neuen Bootes,YZ aB = Yardstickzahl der alten Bootsklasse,Ges. Z nB = gesegelte Zeit des neuen Bootes,Ges. Z aB = gesegelte Zeit der alten Bootsklasse.2. Definition des Yardstick- Grundstandards:2.1 Die Yardstickzahlen gelten für Bootstypen, die demin den Listen festgelegten Yardstick-Grundstandardentsprechen. Er ist aus Kennbuchstaben oderKennungen, die in 2.2 bis 2.4.4 definiert sind,ersichtlich. Der Yardstick-Grundstandard stimmtgrundsätzlich mit Klassenvorschriften* und in der Regelmit dem vom Hersteller festgelegten Standard überein.Im Zweifelsfall gelten die Klassenvorschriften*, sonstder in den Listen festgelegte Yardstick-Grundstandard.2.2 Sofern für eine Yacht unterschiedliche Riggsmöglich sind, werden die verschiedenen Riggformendurch folgende Zusatzerkennungen angegeben:(Topp) = Topp-Rigg(7/8) = Partial-Rigg (vom Topp-Rigg abweichendeRiggform wie z.B. 15/16-, 7/8- oder 3/4-Rigg)(BinnR) = Binnen-Rigg (höheres Rigg als werftseitigeAlternative)„J" = Vorsegel-Basis (Abstand Vorkante Mast bisSchnittpunkt Deck/Mitte Vorstag)„IG" = Vorsegel-Masthöhe (Abstand OberkanteSchandeck bis Schnittpunkt Mast/Mitte Vorstag)„E" = Großsegel-Unterliekslänge (AbstandAchterkante Mast bis Vorderkante schwarzes Band amBaum, wenn das nicht da ist, die Baumlänge)„P" = Großsegel-Vorliekslänge (Abstand OberkanteGroßbaum bis Unterkante schwarzes Band imMasttopp, wenn das nicht da ist, bis MitteGroßfallrolle). Die maximalen Breiten des Großsegels(3/4-, 1/2-, 1/4-Kopfbreiten) müssen dem IOR- bzw.IMS-Standard entsprechen.Die Maße können bei Unstimmigkeiten alsStandardmaße herangezogen werden, sie ermöglichenaußerdem die Berechnung einer Vergütung bzw.Bestrafung bei zu kleinen oder zu großen Riggs (sieheRegel 3.1.1).2.3 Die Kielform ist vor den YardstickzahlenmitfolgenderKennung angegeben:CK = Canting-KielKK = KurzkielKKF = flacher Kurzkiel (als werftseitige Alternative)FK = FlügelkielKKS = Kurzkiel mit SchwertLK = LangkielLKS = Langkiel mit SchwertSK = Senkkiel (Hub- oder Schwenkkiel) oder SchwertDK = Doppelkiel (Kimmkiel)TK = Twin-KielWB = konstruktionsbedingter, erlaubter, verlagerbarerWasserballastSchwenk-, Hub-, Senk- u. Canting-Kiele sowieSchwerter sind kein beweglicher Ballast im Sinne vonWR 51. Ihre Vorteile sind in der jeweiligen YS-Zahlbereits berücksichtigt. Das gilt auch für veränderlichenWasserballast, sofern er konstruktionsbedingt zumAusrüstungsstandard des jeweiligen Bootes gehört(keine Nachrüstungen!) und in der DSV YS-Liste durchden Zusatz WB gekennzeichnet ist.2.4 Kennbuchstaben für Segel- und Motorausrüstung2.4.1 Erster Kennbuchstabe:S = symmetrischer Spinnaker (ORC-Typ) mit folgendenMaximalmaßen, sofern nicht Klassenvorschriften *etwas anderes vorgeben: Maximale Lieklänge SL =Vorstaglänge (bei Mast in senkrechter Position),mittlere Breite SHW = 1,8 x J, maximalesSpinnakerfußliek SF = 1,8 x JXS = DH-Spinnaker: SHW größer als 1,8 x J bis max.2.3 x J, sonst wie STS = Top-Spinnaker bei 7/8-Rigg: SLmax. = AbstandOberkante Spifallscheibe bis Schnittpunkt Deck / MitteVorstag, sonst wie S, bzw. XS als TXS.Hinweis: AS, AXS, TAS, TXAS kennzeichnen jeweilssinngemäß die alternativen asymmetrischen Spinnaker42.4.2 Zweiter Kennbuchstabe:2.4.2.1 G = Genua mit folgendem Maximalmaß, sofernnicht Klassenvorschriften etwas anderes vorgeben:Maximal-LP = 1,5 x J (50 Prozent Überlappung) mit LP= Lot Schothorn - Vorliek2.4.2.2 K = Kreuzfock mit Maximal-LP = 1,1 x J2.4.3 Dritter Kennbuchstabe:2.4.3.1 V = Einbaumotor mit Falt- oder Verstellpropeller2.4.3.2 F = Einbaumotor mit Festpropeller2.4.4 Fehlt ein Kennbuchstabe und steht an dessenStelle das Kennzeichen „-", so ist die entsprechendeAusrüstung nicht vorhanden.3. Abweichungen vom Yardstick- Grundstandard:Wenn eine Yacht von dem in Punkt 2 definiertenGrundstandard abweicht, kann die Yardstickzahlfolgendermaßen korrigiert werden:3.1 Rigg und Segel:3.1.1 Abweichung bei Riggänderungen (gemeint sindkeine reinen Segeländerungen) von der imGrundstandard festgelegten Maximal-Segelfläche(berechnet aus der Summe von Großsegel und Genuabzw. Fock):3.1.1.1 Überschreitung der Maximal-Segelfläche umjeweils 5 Prozent (100,1%-105%) -13.1.1.2 Unterschreitung von 95 Prozent der Maximal-Segelfläche um jeweils 5 Prozent (94,9%-90%) +13.1.1.3 Generell werden jedoch nach einer RiggveränderungVergleichsfahrten mit baugleichen Serienyachtenempfohlen, damit die Yacht in gerechter Weiseneu eingestuft werden kann.3.1.2 Vom Grundstandard abweichende Segelführung:Falls eine Yacht gemäß Standard gerüstet3.1.2.1 mit Genua (Pkt. 3.4.2.1), jedoch nur mitKreuzfock gemäß Pkt. 3.4.2.2 gemeldet wird (weitereHinweisehierzu unter Pkt. 5.2.1) +13.1.2.2 mit Kreuzfock (Pkt. 2.4.2.2), jedoch mit Genuagemäß Pkt. 2.4.2.1 gemeldet wird -13.1.2.3 Die Wettfahrtleitung kann einer Yacht, derenGrundstandard mit DH-Spinnaker (X) definiert ist, einenPunkt vergüten, wenn die Yacht mit Normalspinnaker(gem. 2.4.1) meldet.3.1.2.4 Spinnaker = Überschreitungen der Standard-Spinnaker-Größe F um jeweils 10 Prozent (100,1% bis110%) können mit je -1 korrigiert werden.Symmetrischer Spinnaker:sym. Spi: F = SL x (SFL + 4 x SHW) : 6F = VergleichsflächeSL= (SLU + SLE) : 2SFL = UnterliekslängeSHW = Mittelbreite auf halber LieklängeAsymmetrischer Spinnaker:asym. Spi: F = SL x (SFL + 4 x SHW) : 6SLU = VorliekSLE = AchterliekSL = (SLU + SLE) : 2SFL = UnterliekslängeSHW = Mittelbreite auf halber Lieklänge3.2 Motorausrüstung:3.2.1 Falls gemäß Grundstandard ein Einbaumotor mitFalt- oder Verstellpropeller (Pkt. 2.4.3.1) angegebenist,3.2.1.1 jedoch ein Einbaumotor mit Festpropellervorhanden ist +13.2.1.2 jedoch kein Motor vorhanden ist -13.2.2 Falls gemäß Grundstandard ein Einbaumotor mitFestpropeller (Pkt. 3.4.3.2.) angegeben ist,53.2.2.1 jedoch ein Einbaumotor mit Falt- oder Verstellpropellervorhanden ist -13.2.2.2 jedoch kein Motor vorhanden ist -23.2.3 Falls gemäß Grundstandard kein Einbaumotorangegeben ist (vgl. Pkt. 2.4.4), jedoch tatsächlich einEinbaumotor vorhanden ist3.2.3.1 mit Falt- oder Verstellpropeller +13.2.3.2 mit Festpropeller +24. Besondere Bestimmungen zur Segelführung:4.1 Wer eine veränderte Yardstickzahl aufgrund einervom Grundstandard (siehe Pkt. 2.4.1 und 2.4.2)abweichenden Segelführung wünscht, darf dies nur bisspä-testens 96 Stunden vor dem Start anmelden,sofern nicht besondere Umstände vorliegen oderanderslautende Bestimmungen in der Ausschreibungoder den Segelanweisungen vorgesehen sind.4.2 Mit Ausnahme von Pkt. 4.5.3 müssen Genua oderKreuzfock immer am Vorstag gefahren werden.4.3 Es dürfen Vorsegel nur nach Luv, jedoch niemalsnach Lee ausgebaumt werden; eine Ausnahme vondieser Bestimmung ist nur während des Halsensgestattet.4.4 Eine Yacht, die ohne Spinnaker gemeldet ist, darfnicht mehr als eine Genua oder Kreuzfock gleichzeitigführen. Ausbaumen nach Luv mit einem zulässigenSpinnakerbaum (4.5.7) ist gestattet.4.5 Eine Yacht, die mit Spinnaker gemeldet ist,4.5.1 darf gleichzeitig mit dem Spinnaker eine Genuaoder Kreuzfock am Vorstag fahren,4.5.2 darf keine weiteren Vorsegel führen,4.5.3 darf, wenn kein Spinnaker gesetzt wird, zweiGenuas mit nebeneinander liegenden Vorlieksgleichzeitig führen, von denen eine am Vorstagbefestigt sein muss,4.5.4 darf anstelle eines symmetrischen Spinnakerseinen asymetrischen Spinnaker fahren, sofern dieFläche dieses Vorsegels nicht die maximal zulässigeFläche des symmetrischen Spinnakers nach 2.4.1 bzw.3.1.2.4 übersteigt4.5.5 darf den Hals eines asymmetrischen Spinnakersnur an einem festen Punkt in der Mittellinie der Yachtfahren, der von der Vorderkante Mast maximal 1.125 xJ entfernt sein darf, wenn nicht Klassenvorschriftenetwas anderes vorgeben. Ein Spinnakerbaum darfnicht eingesetzt werden, darf aber an Bord sein.4.5.6 darf in derselben Regatta entweder einensymmetrischen oder asymmetrischen Spinnaker setzen(s. Option 4.5.10)4.5.7 darf nur einen Spinnakerbaum führen, der nichtlänger als das J-Maß ist, sofern nichtKlassenvorschriften* etwas anderes bestimmen (vgl.Pkt. 2.2).4.5.8 darf den Spinnaker am Mast nur in unmittelbarerNähe des Befestigungspunktes des Vorstags setzen(Ausnahme TS).4.5.9 Meldet eine Yacht abweichend von 4.5.5 bis4.5.8 mit größeren oder unzulässigen Spierenund/oder Beschlagseinrichtungen, werden diegrößeren Maße zur Neuberechnung nach 3.1 (10%-Regel) zugrunde gelegt.4.5.10 Optional kann eine Yacht bei minus 1 YS-PunktKorrektur mit symmetrischem und asymmetrischemSpinnaker gemeldet werden. (Siehe 2.4.1) Für diesenFall können beide Spinnaker abwechselnd in derselbenWettfahrt gefahren werden. Ein zulässigerSpinnakerbaum gem. 4.5.7 darf auch für denasymmetrischen Spinnaker benutzt werden. Beachtejedoch 4.3!4.5.11 Optional kann eine Yacht bei minus 1 YS-PunktKorrektur zusätzlich zum symmetrischen und/oderasymmetrischen Spinnaker mit einem frei fliegengesetztem Vorsegel (Code Zero) gemeldet werden.4.6 Während einer Wettfahrt dürfen sich keine Segeloder Spieren an Bord befinden, die größer sind als dermit der Meldung festgelegte Ausrüstungsstandard,bzw. die unzulässig sind.4.7 Die Berücksichtigung von Segelmaterial (Tuch)ist den Revierlisten überlassen.5. Bestimmungen zur Durchführung vonYardstick-Regatten:5.1 Gruppeneinteilung: Der Veranstalter soll daraufachten, dass für Wettfahrten artgleiche Gruppenzusammengestellt werden. Dabei sollten möglichst nurYachten mit ähnlichem Geschwindigkeitspotenzial,d.h. mit ähnlichen Yardstickzahlen in einer Gruppezusammengefasst werden.Sportboote, in der Yardstickliste mit „Fun Boats" oder„Rüssel-Boote" aufgeführt, reagieren aufunterschiedliche Wind- und Seegangsbedingungenextremer als die gängigen seegehenden Yachten. DenVeranstaltern wird empfohlen, wenn Konzept undMeldeergebnis es zulassen, eigene Gruppen fürSportboote zu bilden.5.2 Spinnaker- und Genua-Vergütungen: Für Yachten,die abweichend vom Grundstandard ohne Spinnakerund/oder Genua gemeldet haben,5.2.1 kann von der Wettfahrtleitung wegen besondererRevierbedingungen eine Vergütung festgesetztwerden;5.2.2 wird keine Spinnaker-Vergütung gewährt, wenndie Wettfahrt nur aus einem Kreuzgang besteht.5.3 Sicherheitsvorschriften: DieSicherheitsrichtlinien der Kreuzer-Abteilung desDSV sind einzuhalten. Diese basieren seit 2014 aufdem „Offshore Special Regulations" der ISAF. DerVeranstalter einer Wettfahrt kann Kontrollendurchführen5.4 Kontrollen: Eine Wettfahrtleitung hat das Rechtnach einer Wettfahrt ohne Protestverhandlung eineKontrolle einer oder mehrerer an der Wettfahrtbeteiligten Yachten vornehmen lassen. Teilnehmermüssen diese Kontrollen zulassen.Werden durch die Kontrollen Verstöße gegen die YS6Regeln festgestellt, kann die Wettfahrtleitungprotestieren. Eine Disqualifikation kann nur über eineProtestverhandlung stattfinden.6. Ermittlung einer Zeitvergütung in Abhängigkeitvon der Bahnlänge: („Zeit/Weg-System")Zeitvergütung: Alternativ zu Pkt. 1 („Zeit/Zeit-System")kann auch die zu segelnde Zeit T pro Seemeile für jedeYacht aus ihrer Yardstickzahl ermittelt werden.Die Seemeilenzeit kann man sich als diejenige Zeitvorstellen, die eine Yacht benötigt, um bei konstanterWindrichtung einen kreisförmigen Kurs von einerSeemeile Umfang abzusegeln, d.h. einen Kurs, beidem Start- und Zielort etwa zusammenfallen.Sie ist abhängig von der jeweiligen Windstärke. Dieoben stehende Übersicht wird den Wettfahrtleitungen -insbesondere für Clubregatten - als Anhalt für eigenesExperimentieren empfohlen:Windstärke Unter 8 knUnter 3 Bft8 - 12 Kn3 - 4 BftÜber 12 knAb 4 BftSeemeilenzeit T YS-Zahl x 8s/smYS-Zahl x 7s/smYS-Zahl x 6s/smBeispielOptima 101 YS 100 x 8s/sm800 s/smYS 100 x 7s/sm700 s/smYS 100 x 6s/sm600 s/smAus der Differenz zwischen den Seemeilenzeiten Tverschiedener Yachten erhält man nun Werte für dieZeitvergütung pro Seemeile zwischen diesen Yachten.Diese Werte müssen dann mit der Bahnlängemultipliziert werden, um die Zeitvergütung inAbhängigkeit von der Bahnlänge zu erhalten. AlsBahnlänge wird der kürzeste segelbare Weg überGrund entlang der Bahn berechnet.Zur Ermittlung der Zeitvergütungen ist es zweckmäßig,die Yacht mit der höheren Yardstickzahl als Nullbootfestzulegen, deren berechnete Zeit gleich dergesegelten Zeit gesetzt wird, und die Zeiten alleranderen Yachten auf die gesegelte Zeit des Nullbooteszu beziehen. Daraus ergibt sich für die anderenYachten berechnete Zeit = gesegelte Zeit +Zeitvergütung (sec) mit Zeitvergütung (sec) = [T(Nullboot) - T] x Bahnlänge (sm).Das Nullboot ist also die physikalisch langsamsteYacht, wobei die Zeitvergütung diejenige Zeit ist, diedie anderenschnelleren Yachten dem Nullboot vergütenmüssen.7. Känguruh-Start (Australian-Handicap):Regatten sollten nicht länger als etwa 3 Stundendauern.Bei dieser Variante des Startverfahrens wird dieStartzeit des theoretisch langsamsten Bootes (größteYS-Zahl = Null-Boot) festgelegt. Alle folgenden Bootestarten ihrer YS-Zahl entsprechend später. DieFolgezeiten werden von der Wettfahrtleitung berechnetund bekannt gegeben. Vorteile dieser Startmethode:Die Spannung wächst zum Ende der Wettfahrt, datheoretisch alle gleichzeitig ins Ziel gelangen könntenund sich dann ein Kampf Boot gegen Boot ergibt. DerZieldurchlauf entspricht der Plazierung. Der Siegereiner Serie ergibt sich nach dem Low-Point-Punktesystem.7.1 Auch diese Zeitvergütung ist möglich nachZeit/Weg-System oder nach Zeit/Zeit-System.7.11 Die Zeitvergütung im Zeit/Weg-System wirderrechnet nach Punkt 6 in Sekunden.7.12 Die Zeitvergütung im Zeit/Zeit-System verlangteine Festlegung der Wettfahrt-Dauer.Für die Praxis hat sich folgendes Verfahrenbewährt:1. Alle Rechenoperationen im Yardsticksystemmüssen auf die Yardstickzahl 100 bezogen sein.2. Wettfahrtdauer für das Nullboot (das physikalischlangsamste Boot mit der höchsten Yardstickzahl)festlegen!3. Festgelegte Wettfahrtdauer für das Nullboot auf dieYardstickzahl 100 umrechnen!4. Für die rechnerischeWettfahrtdauer gilt:36 s pro YS-Differenz und pro Std. Wettfahrtdauer5. Beispiel:Nullboot = Boot mit YS 120Festgelegte Wettfahrtdauer für das Nullboot = 3 hRechnerischeWettfahrtdauer:Startzeitdifferenz pro YS-Zahl: 2,5 x 36 s = 90 sMit dem Zeit/Zeit-System können die Unsicherheitendes Windes (z.B. Flauten) und damit die Verfälschungder Zeitvergütungen vermieden werden.Die empfohlenen Yardstickzahlen:Zur Erläuterung: Die mit (B) gekennzeichnetenYachten sind Einzelkonstruktionen oder statistischnoch nicht so gut erfasste Yachten. Sie sollenbesonders beobachtet und die Zahlen gegebenenfallsauch deutlich geändert werden. Bei Yachten, die miteinem (A) versehen sind, liegen hingegenumfangreiche Yardstick-Regattaerfahrungen zugrunde.Sie werden nur in Ausnahmefällen verändert. Alle nichtmarkierten Zahlen sind statistisch so weit abgesichert,daß nur noch geringfügige Veränderungen in Fragekommen.8. Hinweise für Wettfahrtleiter im Umgang mitYardstickArbeiten Sie in der Vorbereitungsphase für eineWettfahrt besonders gründlich. Es zahlt sich aus.A. Regionale oder überregionale Veranstaltungen1. Kontrollieren Sie jede Yardstickzahl, die von einemEigner auf einer Meldung angegeben wird.Wettfahrtzeit Nullboot x 100YS-Zahl Nullboot = rechnerischeWettfahrtdauer3 h x 100120 = 2,5 h72. Prüfen Sie genau, ob die gemeldete Yacht dem inder/den Yardstickliste/n (DSV-Liste, Revierliste,ONE-OFF-Liste oder Exotenliste) vorgegebenenGrundstandard entspricht. Scheuen Sie nicht davorzurück, Kontrollver-messungen zu veranlassen.3. Halten Sie sich bei Abweichungen vom Grundstandardstreng an die in den DSV-Yardstickregeln unter3. festgelegten Regelungen.4. Übernehmen Sie nie ungeprüft eine Yardstickzahlmit dem Hinweis, dass die betreffende Yacht ineinem anderen Revier schon seit Jahren mit diesemRennwert gefahren sei.5. Lassen Sie Neukonstruktionen oder Yachttypen, diein den Listen (DSV-Liste, Revierliste, ONE-OFFListeoder Exotenliste) nicht aufgeführt sind, nur miteiner Probezahl für eine Wettfahrt starten, es seidenn, in Ihrem Revier ist eine verbindliche Regelungverabredet. In Zweifelsfällen wird empfohlen, dasSchiff außer Konkurrenz starten zu lassen.6. Über die im DSV-Heft veröffentlichtenYardstickzahlen hinaus gibt der DSVgrundsätzlich keine weiteren Empfehlungen fürYardstickwerte (an einzelne Eigner) heraus.7. Lassen Sie sich nicht in Situationen drängen, indenen Sie kurzfristig (am Abend vor dem Start) übereine Yardstickzahl entscheiden müssen.8. Lassen Sie sich vor einer Wettfahrt auf keinen Fallvon einem Eigner/Eignern in eine Diskussion über(s)eine Yardstickzahl verwickeln und lassen Sie sichvor allem auf keine Veränderung ein, es sei denn,es ist Ihnen offensichtlich ein Fehler unterlaufen.9. Lassen Sie sich nicht darauf ein, Yardstickzahlenoder Gruppeneinteilungen nach Abschluss einerWettfahrt zu verändern.B. Clubregatten1. Die o.a. Hinweise gelten im Prinzip auch fürClubregatten.2. Bei vereinsinternen Wettfahrten können Sie deutlichvon den DSV-Zahlen abweichen.3. Veröffentlichen Sie die von Ihnen wahrscheinlich inZusammenarbeit mit einem Sportausschuss o.Ä.festgelegten Yardstickwerte rechtzeitig vor Meldeschluss,aber verändern Sie nichts mehr nachMeldeschluss oder gar kurz vor dem Start. BleibenSie in der Auseinandersetzung mit IhrenClubkameraden hart und konsequent.Diese Hinweise sollen Ihnen helfen, Ärger zuvermeiden.Bedenken Sie: Wenn Sie den Wünschen eines Eignersnachgeben, verprellen Sie zehn andere und mehr.9. In dieser Liste sind nur Boote und Yachtenenthalten, die in den letzten Jahrenregattamäßig erfasst und eingestuft werdenkonnten. Für Yachten die in dieser Liste nichtenthalten sind, kann der DSV keine YS-Zahlempfehlen.Für reine Katamaran-Regatten können die SCHRS(www.schrs.com) oder Texel (www.texelrating.org)Zahlen benutzt werden.Eine Kopie der Catstick Zahlen finden sie hier:http://www.cscm.de/catstick.html 

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